Vorsorgekonto Epargne 3

Vorsorgekonto Epargne 3

Mit dem Vorsorgekonto Epargne 3 können Sie zusätzliches Kapital ansparen, um Ihren gewohnten Lebensstandard auch nach der Pensionierung beibehalten zu können. Diese Leistung richtet sich sowohl an Angestellte als auch an Selbständigerwerbende.

Die unverzichtbare Dienstleistung in Verbindung mit einem durchdachten Konzept zur Sicherung Ihres Lebensstandards.

Die Möglichkeit, mit einem Vorsorgefondssparplan eine höhere Performance zu erzielen.

Einzahlungen können vom steuerbaren Einkommen abgezogen und das Guthaben zur Finanzierung von Projekten bezogen werden.

Ein Zinsbonus auf Ihre Ersparnisse im Rahmen des Treueprogramms Avantage service.

Revision der Quellenbesteuerung 2021

Das im Dezember 2016 verabschiedete Bundesgesetz über die Revision der Quellenbesteuerung tritt 2021 in Kraft. Es bezweckt den Abbau der bestehenden Ungleichbehandlung zwischen quellenbesteuerten und ordentlich besteuerten Personen sowie eine schweizweite Vereinheitlichung bei der Berechnung der Quellensteuer. Nachfolgend einige Erläuterungen zu den Folgen für Besteuerte.
 

Was sich für Besteuerte ändert

Mit dem Gesetz wird eine nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV) für alle ansässigen Quellenbesteuerten und unter gewissen Bedingungen auch für Nicht-Ansässige eingeführt.

  • Die nachträgliche ordentliche Veranlagung ist obligatorisch für Besteuerte, deren quellensteuerpflichtiges Bruttoerwerbseinkommen auf Bundesebene CHF 120 000 überschreitet (in Genf beträgt der Grenzwert für ein Ehepaar gegenwärtig CHF 500 000), oder die über nicht quellensteuerpflichtige Einkünfte oder ein steuerbares Vermögen verfügen.
  • Für andere ansässige Besteuerte ist sie fakultativ und erfolgt nur, wenn bis zum 31. März des auf das betreffende Steuerjahr folgenden Jahres ein entsprechender Antrag gestellt wird. Ansässige Personen, die einer nachträglichen ordentlichen Veranlagung unterstellt sind (ob obligatorisch oder auf eigenen Wunsch), verbleiben auch in den Folgejahren in diesem System, parallel zur erhobenen Quellensteuer.
  • Alle Besteuerten, die weder Schweizer Staatsangehörige noch mit einer Schweizerin oder einem Schweizer verheiratet sind oder über einen Ausweis C verfügen, werden zur Sicherheit weiterhin quellenbesteuert. Sie werden jedoch nachträglich nach den ordentlichen Regeln und Tarifen besteuert. Der Betrag der erhobenen Quellensteuer wird zinslos angerechnet. Dies bedeutet, dass einige Inhaberinnen oder Inhaber einer Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B), die nicht länger quellenbesteuert wurden, erneut der Quellensteuer unterstehen (z. B. Immobilienbesitzerinnen oder -besitzer mit einem Ausweis B).
  • Die Möglichkeit einer nachträglichen ordentlichen Besteuerung (NOV) besteht auch für Nicht-Ansässige. Sie erfolgt jedoch nur auf Antrag, welcher bis zum 31. März des auf das betreffende Steuerjahr folgenden Jahres gestellt werden muss. Eine nicht-ansässige Person kann davon Gebrauch machen, wenn 90 % ihrer weltweiten Einkünfte in der Schweiz steuerbar sind. Da die ordentliche Besteuerung von Nicht-Ansässigen fakultativ ist, muss der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden.
  • Wie Ansässige/in der Schweiz wohnhafte Personen auch, können Grenzgängerinnen und Grenzgänger Beiträge an die Säule 3a, Einkäufe in die 2. Säule, Unterhaltszahlungen, Kinderbetreuungs- und Weiterbildungskosten nicht mehr abziehen.
  • Quellenbesteuerte können über die pauschalen Abzüge hinaus keine weiteren Abzüge mehr geltend machen.

Will eine Besteuerte oder ein Besteuerter Beiträge an die Säule 3a, Einkäufe in eine Vorsorgeeinrichtung, Unterhaltszahlungen, Ausbildungs- oder Kinderbetreuungskosten in Abzug bringen, muss eine nachträgliche ordentliche Veranlagung beantragt werden. Nicht-Ansässige müssen dafür die entsprechenden Bedingungen erfüllen.

Mehr dazu 
 

Das Wesentliche

Ein innovatives, auf Ihre individuelle Situation zugeschnittenes Konzept

BCGE Praevisio® beruht auf einer Analyse Ihrer persönlichen Situation und bietet eine kompetente Beratung zur Sicherung Ihrer finanziellen Unabhängigkeit auch nach der Pensionierung.
Das Vorsorgekonto Epargne 3 bildet den ersten Schritt in diesem innovativen und umfassenden Verfahren.


Bereiten Sie Ihre Pensionierung vor, indem Sie ein Vorsorgekapital aufbauen

Die Leistungen aus der 1. und 2. Säule reichen meist nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung beibehalten zu können. Mit einem Vorsorgekonto Epargne 3 können Sie zusätzliches Kapital bilden und gleichzeitig von Steuervorteilen in Verbindung mit der 3. Säule profitieren*.


Eine bessere Performance dank eines Vorsorgefondssparplans

Ihr gesamtes Guthaben oder ein Teil davon kann im Rahmen eines Vorsorgefondssparplans in verschiedenen Anlagefonds des Umbrella-Fonds Synchrony LPP angelegt werden, um langfristig von höheren Renditen und einer besseren Performance profitieren zu können.


Eindeutige Steuervorteile

Die jährlichen Einzahlungen auf Ihr Vorsorgekonto Epargne 3 können von Ihrem steuerbaren Einkommen abgezogen werden.
Während der Kapitalbildungsphase ist das Vorsorgekonto Epargne 3 von der Steuer befreit. Dies gilt sowohl für die Vermögens- als auch die Einkommens- und Verrechnungssteuer auf Zinszahlungen. Bei Auszahlung des Guthabens wird eine einmalige Steuerzahlung fällig, die angesichts der erzielten Einsparungen jedoch recht günstig ausfällt.


Realisieren Sie Ihre Projekte mithilfe eines Vorsorgekontos

Sie können sich Guthaben auf einem Vorsorgekonto Epargne 3 auszahlen lassen, um damit Ihr Eigenheim zu finanzieren oder Ihre Hypothek zu amortisieren.
Steuerlich ist zudem eine indirekte Amortisation der Hypothek äusserst interessant. Der Amortisationsbetrag wird nicht direkt an die Bank überwiesen, sondern auf dem Vorsorgekonto Epargne 3 angespart. Auf diese Weise profitieren Sie nicht nur von den steuerlichen Vorteilen eines Vorsorgekontos Epargne 3, sondern können auch die Hypothekarschulden von Ihrem Einkommen und Ihrem Vermögen abziehen.
Sie können sich Ihr Vorsorgekonto Epargne 3 aber auch auszahlen lassen, um sich selbständig zu machen. Sind Sie erst einmal selbständigerwerbend, können Sie erneut in die 3. Säule einzahlen, um Ihre Altersvorsorge sicherzustellen.


Treueprogramm Avantage service®

Mit einem Vorsorgekonto Epargne 3 können Sie im Rahmen unseres Treueprogramms Avantage service ausserdem einen Zinsbonus auf Ihrem Sparkonto Epargne 3 erzielen.
* gemäss den Bestimmungen der Verordnung vom 13. November 1985 über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3)



Weitere Informationen

Ein Konto für Angestellte und Selbständigerwerbende

Das Vorsorgekonto Epargne 3 richtet sich an einkommenssteuerpflichtige Angestellte und Selbständigerwerbende zwischen 18 Jahren und dem ordentlichen AHV-Rentenalter. Bei fortdauernder Erwerbstätigkeit gelten die Vorzüge des Vorsorgekontos Epargne 3 weiter, allerdings bis maximal 70 Jahre.
 

Maximale Einzahlungsbeträge

Die gesetzlich zugelassenen Einzahlungsbeträge für 2021 betragen:

  • Maximal CHF 6883.– pro Jahr für Personen, die einer Pensionskasse angehören,
  • 20 % des Einkommens, aber maximal CHF 34 416.– pro Jahr für Personen, die keiner Pensionskasse angehören.
 

Bezugsbedingungen

Guthaben eines Vorsorgekontos Epargne 3 können unter folgenden Bedingungen bezogen werden: 

  • Sie haben das ordentliche AHV-Rentenalter erreicht oder frühestens 5 Jahre vorher
  • Sie machen sich selbständig oder wechseln eine bestehende selbständige Erwerbstätigkeit (nur während des 1. Jahres)
  • Sie verlassen endgültig die Schweiz (für Nicht-Ansässige: Sie beenden jegliche Erwerbstätigkeit in der Schweiz)
  • Sie beziehen eine Vollrente der eidgenössischen Invalidenversicherung (IV)
  • Sie möchten Ihr Eigenheim finanzieren
  • Sie möchten eine Hypothekarschuld auf Ihrem Eigenheim amortisieren
 

Besondere Bedingungen in Bezug auf ein Vorsorgekonto Epargne 3

Im Todesfall ist Ihr Guthaben geschützt und wird gemäss Reglement an die Begünstigten ausgezahlt. Es ist nicht Teil der Erbmasse.
Vorsorgeguthaben sind nicht pfändbar, solange sie im Rahmen der 3. Säule hinterlegt bleiben.